Satzung

Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen OFFIZIELLER BOERBOEL VEREIN DEUTSCHLAND
und hat seinen Sitz in Berlin.
Der Verein wird in das Vereinsregister Berlin-Charlottenburg eingetragen und trägt hiernach den Zusatz e. V.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. d. Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein ist eine Interessengemeinschaft von Boerboelliebhabern in Deutschland und vereint die in Deutschland ansässigen Boerboelhalter und Boerboelzüchter zum Schutz der Rasse, ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz und ihrer Erhaltung.
Zweck des Vereins ist die objektive Rassedarstellung in der Öffentlichkeit, reger Erfahrungsaustausch zwischen Halten, Züchtern und Interessenten, die ordnungsgemäße Zucht gemäß Standards, die Vereinigung der Interessen der zuchtbuchführenden Vereine SABT, EBBASA und BBI, die Bekämpfung der „Vermehrung“ von Boerboels in Mischung mit anderen Rassen und Boerboels ohne Stammbaum sowie die Vermeidung von Abgaben an Tierheime.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch regen Erfahrungs- und Wissensaustausch der Halter und Züchter auf öffentlichen Veranstaltungen und in Publikationen, das ermitteln und sammeln von Fakten und Daten lebender Boerboels und registrieren der Nachzuchten.

Unter Beachtung der tierschutzrechtlichen Belange, der rassetypischen Standards sowie der speziellen Haltungsbedingungen in Deutschland und Europa wird die Zucht und Haltung des Boerboels unter infrastrukturellen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten gefördert und begutachtet. Es wird Unterstützung der Züchter bei der Abgabe der Welpen an geeignete Halter geleistet und diese beim Erwerb objektiv und umfassend beraten. Der Verein leistet Hilfestellung bei der Erreichung der Zuchtzulassung geeigneter gesunder Boerboels. Er fördert die Zusammenführung der Interessen der standardgebenden Rassezuchtvereine SABT, EBBASA und BBI in Deutschland und Europa. Er leistet Hilfestellung für in Not geratene Boerboels.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder können natürliche oder juristische Personen werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Die Entscheidung über die Antragsannahme obliegt dem Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem Antragsteller die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche endgültig entscheidet.


§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende eines des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen und Landeshundeverordnungen, die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten nach Maßgabe der Satzungen.

Alle Mitglieder erkennen durch ihren Aufnahme-Antrag und die Beitragszahlung stillschweigend die Satzungen an und unterwerfen sich den von der Vereinsleitung satzungsgemäß getroffenen Beschlüssen, ebenso den Ausführungsanweisungen und Ergänzungen zu den Satzungen.

Jedes angenommenes Mitglied, dessen Mitgliedsrechte nicht ruhen,
ist zu allen Ehrenämtern des Vereins wählbar.
Ist berechtigt, vom Verein in allen zur Hunde- Zucht,-Ausbildung und - Haltung in Beziehung stehenden Fragen, Rat und Schutz zu verlangen, soweit es sich nicht um Fragen geschäftlicher oder rechtlicher Art handelt.
Jedes Mitglied hat seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein pünktlich nachzukommen, Wohnungs-, Haltungs- oder Hundeveränderungen der Vereinsleitung mitzuteilen, die Satzungen, Beschlüsse und Anweisungen zu befolgen und die Bestrebungen des Vereines zu fördern.

Über den Eintritt in einem anderen, dem Hundesport dienenden Verein, hat das Mitglied die Vereinsleitung zu unterrichten. Das Mitglied hat anzugeben, welches sein Hauptverein ist.

§ 6 Beiträge

Die Höhe des Mitgliederbeitrags wurde durch die Gründungsversammlung festgesetzt, sie kann nur durch die Mitgliederversammlung geändert werden. Der Beitrag ist mit Beginn eines jeden Jahres bzw. mit der Neuaufnahme fällig.


§ 7 Organe

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für
die Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstands und Erteilung der Entlastung.

Die alle Mitglieder bindenden Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit 2/3 Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden gefasst.

Die Mitgliederversammlung wählt alle vier Jahre einen Vorstand. Die Wiederwahl ist zulässig.

Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der abgebenen Stimmen, sie müssen auf der Tagesordnung angesetzt sein.

Die Mitgliederversammlung soll möglichst im 1. Halbjahr des Jahres stattfinden.

Die Niederschrift der Mitgliederversammlung muss vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer unterschrieben werden.

außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand ist berechtigt eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn die Interessen des Vereins dies erfordern.

Oder wenn die Einberufung von 2/3 aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

Vorstand

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB durch den 1. Vorstandsvorsitzenden vertreten.

Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied aus den Reihen der ordentlichen Vereinsmitglieder für die restliche Amtsdauer aus.

Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Mitgliedern oder mehr.

Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig und erhält keine Vergütung.

Der Vorstand ist berechtigt, sonstige Funktionäre einzusetzen oder Fachgremien zu bilden und für diese verbindliche Richtlinien zu erlassen. Die Vereinigung mehrerer Ämter in einer Hand ist gestattet.

Der Kassierer wird durch den Vorstand berufen.

 

§ 8 Auflösung des Vereins

Über die Auflösung des Vereins kann nur in der Jahreshauptversdammlung oder einer zu diesem Zweck mit entsprechender Tagesordnung einberufenen außerordentlichen Mitgliederverdammlung beschlossen werden, wenn ¾ der Anwesenden Stimmberechtigten für die Auflösung stimmen.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. und ein weiterer Vorstad vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung beschlossen.

 

 

 

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